Das Areal Nord in Freiburg
Im Norden von Freiburg entsteht etwas Neues: das Industriegebiet von morgen. Es heißt Areal Nord und liegt neben der Messe und dem Flugplatz. Areal ist ein anderes Wort für Gebiet. Das Areal hat eine Fläche von 21 Hektar, das sind fast 30 Fußballfelder. Es ist also sehr groß. Das Besondere daran ist, dass es leer ist. Das Areal bietet also viel Platz für Neues.
Was war hier früher?
Das Gelände hat eine lange Geschichte. Die Firma Rhodiaceta kaufte es im Jahr 1971. Doch sie baute fast nichts darauf. Fachleute nennen so ein leeres Gelände eine Brache. Im Jahr 2020 kaufte eine Freiburger Firma das Gelände. Die Firma heißt „Freiburg-S-Wirtschaftsimmobilien GmbH & Co. KG“. Abgekürzt wird sie: FWI. Die Firma kümmert sich um Gewerbegrundstücke. Im Areal Nord nutzt sie die alte Brache und macht daraus ein modernes Industriegebiet.
Was ist das Besondere?
Das Areal Nord ist kein normales Industriegebiet. Es soll ein Vorbild sein, also ein gutes Beispiel. Es soll zeigen: Viele neue Ideen funktionieren wirklich. Hier sind Firmen, Menschen und Natur gleich wichtig. Andere Städte können von diesem Beispiel lernen. Das Areal Nord macht vieles besser: Es schützt das Klima, hilft der Natur und nutzt wenig Fläche. Auch gemeinsame Einrichtungen für alle Firmen, zum Beispiel ein gemeinsames Parkhaus, Läden und ein Kindergarten, gehören dazu.
Wer arbeitet hier?
Nicht nur das Areal Nord ist ein Vorbild, auch jede einzelne Firma. Die erste Firma ist schon da. Sie heißt Intuitive Surgical. Diese Firma baut Geräte, mit denen Ärzte sehr genau operieren können. In dem Gebäude arbeiten fast 600 Menschen.
Bald kommen weitere Firmen dazu: Die Firma Endress+Hauser stellt Geräte zum genauen Messen her. Auch das Ernst-Mach-Institut kommt bald. Dort forschen Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen. Im Jahr 2030 sollen hier etwa 2.000 Menschen arbeiten.
„Der Mobility Hub verknüpft Mobilitätsangebote mit ergänzenden Nutzungen für das gesamte Areal“
„Der Mobility Hub verknüpft Mobilitätsangebote mit ergänzenden Nutzungen für das gesamte Areal“
„Der Mobility Hub verknüpft Mobilitätsangebote mit ergänzenden Nutzungen für das gesamte Areal“
Platz für Menschen und Natur
Obwohl das Areal Nord ein Industriegebiet ist, gibt es viele grüne Flächen. Die Menschen, die hier arbeiten, sollen sich wohlfühlen. Außerdem sind Bäume, Sträucher und Pflanzen gut für das Klima. Es gibt auch Zonen mit Wasserflächen. Hier können sich die Menschen ausruhen oder sich in der Pause treffen.
Die grünen Zonen sind auch ein Lebensraum für Tiere, zum Beispiel für Insekten, Vögel und Fledermäuse. Das Regenwasser kann in den Boden sickern und sogar Fledermäuse haben einen freien Flugweg.
Gut ankommen und zusammenarbeiten
In das Areal Nord werden jeden Tag fast 2.000 Menschen zur Arbeit kommen. Sie wollen bequem und sicher ankommen. Dafür gibt es schon ein gutes Konzept mit einer neuen Buslinie, mit Carsharing und mit Frelo-Mieträdern.
In der Mitte des Areals steht ein großes Gebäude. Es heißt Mobility Hub. Dort parken die Menschen ihr Auto. Auch die Busse halten dort. Später soll es dort einen Kindergarten und einen Laden geben. Der Hub öffnet Ende 2028 und zeigt: Alle Firmen profitieren von gemeinsamen Einrichtungen. Auch für junge Firmen gibt es Platz.
Wer plant das Areal Nord?
Damit alles gut zusammenpasst, haben viele Fachleute einen Masterplan gemacht. Ein Masterplan ist der große Plan für das ganze Gebiet. Im Masterplan für das Areal Nord stehen bis zu 14 Bauplätze. Das Architekturbüro Sacker plant die Gebäude und Wege. Das Büro freisign plant die grünen Flächen. Bis zum Jahr 2030 soll alles fertig sein.
Kurz gesagt
Im Areal Nord entsteht ein Industriegebiet für die Zukunft, in dem vieles neu ist. Die Stadt Freiburg sieht darin ein Vorbild für andere Städte und für viele Firmen.

